24. Mai 2017

Benutzerdefinierte CSS Stile im CKEditor in Drupal 7 mit Wysiwyg

Das CSS Zebra
Das CSS Zebra

In Drupal 7 können einfach eigene CSS Klassen festgelegt werden. Die eigenen Styles lassen sich beim Schreiben im Editor im Drop-down-Menü auswählen. Es ist ein kleines, nützliches Feature, das viel Zeit spart. Hier ein Tutorial mit dem Wysiwyg Modul und den CKEditor Libraries. Damit können die CSS Stile aus dem eigenen Stylesheet schnell und einfach beim Arbeiten mit dem Editor angewendet werden.

Installation der Module

Wenn noch nicht geschehen, werden zuerst das Wysiwyg Modul, und für die Bilder Integration auch das Modul IMCE, und das Modul IMCE Wysiwyg bridge heruntergeladen und nach /sites/all/modules entpackt. Dann die Javascript Dateien des CKEditor herunterladen - das Standard Package genügt -, und nach /sites/all/libraries entpacken. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Version des CKEditor vom Wysiwyg Modul unterstützt wird. Danach werden die Module installiert.

CKEditor Profil

Unter KonfigurationInhaltserstellungWysiwyg Profiles ein Profil erstellen. Beispielhaft wird hier ein "Full HTML" Profil erstellt.

CKeditor: Profil erstellen mit dem Drupal 7 Modul Wysiwyg
Bei der Auswahl der CKEditor Libraries auf der Downloadseite muss darauf geachtet werden, dass die Version von dem Wysiwyg Modul unterstützt wird. Hier wird ein "Full HTML" Profil erstellt, es gibt also keine Restriktionen.

 

Unter "Editor" den CkEditor auswählen. Profil erstellen, und gewünschte Buttons und Plugins anklicken. Im Reiter "CSS" werden die Klassen und Elemente eingetragen.

Soll die CSS im CKeditor angezeigt werden, kann auch unter "CSS Editor" "Use theme CSS" ausgewählt werden.

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11. Dezember 2016

E-Mail-Header Informationen in KMail editieren

Eigentlich ist KMail ein datenschutzfreundliches und sicheres E-Mail-Programm. Leider schreibt das Programm aber den eigenen Rechnernamen und User Agent in den E-Mail-Header. Das ist unnötig und sollte aus Gründen der Datensparsamkeit in der Konfiguration geändert werden.

Eine E-Mail besteht aus zwei Teilen: einmal den Header, zu deutschen auch "Kopfzeilen", und dann die eigentliche Nachricht, den body. E-Mail-Programme blenden den Header meistens aus, weil es beim Lesen etwas störend wirkt.

 

Im Header befinden sich ganz verschiedene Informationen: die Absender- und Empfängeradresse, Betreff, Kopie, Datum und Uhrzeit, eine Message-ID (einigartige E-Mail Kennung), der Inhaltstyp (einfacher Text oder HTML), etc.

Je nach E-Mail-Programm kommen noch Informationen dazu, z.B. ob es sich um eine Antwort handelt, die Wichtigkeit (normal/high), untergeordneter Thread, u.a. Außerdem werden auf dem Transportweg weitere Daten hinzugefügt, wie Informationen über die IP-Adresse, benutzte Mailserver, Spam- und Virenprüfung.

Mit der Taste "v" lässt sich der Header einer E-Mail in KMail ansehen. Alternativ einfach mit der Maus über die E-Mail fahren, rechts klicken, und Nachrichtencode ansehen auswählen. In der Nachricht als Klartext werden oben die Header-Tags aufgelistet: zuerst Name des Tags, gefolgt von Doppelpunkt und dahinter der "Wert", der Inhalt des Tags.

Rechnername, Message-ID, und E-Mail Alias

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21. November 2016

Bilder für's Web: Optimierung, Creative Commons, Copyright & Meta-Tags

Beim Veröffentlichen von Bildern und Fotos auf der Website oder den eigenen Blog müssen einige technische Eigenschaften wie Größe, Komprimierung und Farbraum beachtet werden. Sollen die Bilder geteilt werden, können Nutzungsrechte mit Creative Commons Lizenzen vergeben werden. Metadaten sind zwar kein Muss, bieten aber eine gute Möglichkeit, um Informationen über Urheber*in, Herkunft und Nutzungsrechte in die Bilder einzubetten. Auf der Webseite ist besonders der Alt-Tag zweckmäßig.

Es gibt viele Möglichkeiten der Umsetzung und viele Programme für die Veröffentlichung von Fotos auf der eigenen Seite.

Hier ist mein Workflow mit der Open-Source-Software Gimp und ExifTool. Für Gimp existiert das sehr nützliches Plugin „Save for Web“. Die Programme laufen auf Linux, Windows und Mac.

Farbprofil Umwandlung mit Gimp mit einem Foto der Oberbaumbrücke
Mit dem Bildbearbeitungsprogramm Gimp lässt sich ein Foto für eine Webseite fit machen. Hier die Umwandlung von Adobe RGB in das sRGB Farbprofil mit einem Foto von der Oberbaumrücke in Berlin.

1. Größe, Format, Skalierung, Komprimierung, Farbprofil

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25. März 2016

Let's Encrypt Zertifikate auf einem Webhosting Account bei webgo einrichten

Der Webhosting Provider webgo.de hat die automatisierte Erstellung von SSL Zertifikaten von Let's Encrypt in die Webhosting Pakete integriert. Praktischerweise muss daher Let's Encrypt nicht selbst installiert werden. Das Zertifikat wird im Webspace Admin mit ein paar Klicks generiert. Damit lassen sich verschlüsselte Verbindungen auch im Shared Hosting einfach realisieren.

1. Webseite vorbereiten

Zugang zu versteckten Verzeichnissen

Damit alles reibungslos klappt, sollten einige Dinge beachtet werden. Es wird automatisch eine Textdatei mit einem von Let's Encrypt generierten Inhalt erstellt. Diese wird unter der URL http://www.domain.de/.well-known/von-lets-encrypt-vorgegebener-dateiname eingestellt. Let's Encrypt prüft, ob der Inhalt der Textdatei (ein zufällig generierter kurzer Zeichensalat) unter der angegebenen Adresse im Internet erreichbar ist. Kann Let's Encrypt es lesen, wird daraufhin das Zertifikat für www.domain.de erstellt. Das alles passiert automatisch.

Allerdings ist das Verzeichnis .well-known durch den vorangehenden Punkt ein verstecktes Verzeichnis. Manche CMS blockieren den öffentlichen Zugang zu versteckten Verzeichnissen aus Sicherheitsgründen in ihren Standardeinstellungen.

Ist das der Fall, muss zuerst das Blockieren versteckter Verzeichnisse aufgehoben werden. Im Normalfall ist dieser Eintrag in der Datei .htaccess im Root Verzeichnis der Webseiten Installation zu finden. Drupal z.B. hat in seiner .htaccess folgenden Eintrag:

#RewriteRule "(^|/)\." - [F]

Diese Zeile wird wie oben mit einem # für die Dauer der Zertifikatserstellung auskommentiert. Sobald das Zertifikat erstellt ist, kann das # wieder gelöscht werden....

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6. März 2016

Einfachen Kratzbaum selber bauen - eine Bauanleitung für Ecken mit wenig Platz

KratzbaumDer Vorteil am selbst gebautem Kratzbaum ist, dass er viel besser an die Platzverhältnisse in der Wohnung angepasst werden kann. So ein Kratzbaum ist günstiger; und trotzdem sehr robust, weil er anders als die meisten gekauften aus Vollholz ist. Kratzbäume brauchen nicht unbedingt viel Platz, auch in ganz kleine Ecken passt etwas zum Klettern für die Katzen. 

Für den Kratzbaum braucht es ein deckenhohes Kantholz, Holzleim, und Sisalseil; und zum Anbringen an die Wand Winkel und einige Schrauben. Ich habe noch eine Leiste quer unter der Decke gezogen, so dass sie auf der anderen Seite wieder hinunter können.

Das sägeraue Kantholz misst 7,8cm x 7,8cm, und 3 Meter kosten im Baumarkt keine 10€. Das Sisalseil ist etwas teurer, rund 30-40€. Ich habe für eine reine Wickellänge von 2,50m 100m Sisalseil (Stärke 8mm) genommen, und möglichst eng gewickelt.

Die Kanten der horizontale Leiste messen 3,8cm x 5,5cm, und sind mit Teppichresten beklebt.

 

Markierungen für Säge anzeichnenFür den Kratzbaum werden zuerst die Markierungen zum Sägen aufgezeichnet. Ich habe aus dem Kantholz eine Achteck gesägt. Die untersten 20cm habe ich freigelassen und später weiß gestrichen.

Danach wird das Kantholz gesägt. Natürlich lässt sich das Kantholz auch ungesägt als Viereck umwickeln, das ist letzten Endes eine Geschmacksfrage, oder wie viel Aufwand eine*r betreiben will.

 

Sisalseil an den Kratzbaum befestigenDer Anfang des Sisalseils wird mit Klebeband umwickelt und an das Holz geschraubt. Das kommt dann später an die Wandseite:).

 

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